„Ich packe meine Bauchtasche und nehme mit…“ Ein Festival-Guide für Anfänger:innen und Erfahrene

Es ist wieder soweit: Festival-Saison! Bist du bereit für nonstop tanzen, feiern und die besten Momente mit Freunden? Damit du deine Gruppe (oder dein Bier) nicht verlierst, bekommst du in diesem Artikel die ultimativen Must-haves vorgestellt. Von Glitzer bis Gummistiefel: Mit diesen Essentials wird dein Festival unvergesslich!

Grundlegend genial

„Sommer, Sonne, Kaktus aber mir geht es beschissen.“ – Um es in den Worten der Gruppe 01099 zu sagen. Damit du mehr von „Sommer, Sonne (,Kaktus)“ und weniger von „mir geht es beschissen“ hast, kommen hier jetzt ein paar grundlegende Must-haves für deine Festival-Erfahrung.

Der Sonne näher zu sein bedeutet auch, dass du dich gegen sie schützen musst. Ein guter Sonnenschutz verhindert, dass du nach dem Festival wie ein gekochter Hummer aussiehst. Dabei gilt: viel hilft viel. Damit vermeidest du nicht nur den Hummer-look sondern auch das erhöhte Hautkrebsrisiko. Eine Sonnenmilch (mindestens Lichtschutzfaktor 50) findest du auch in Reisegröße, sodass du sie immer bei dir haben kannst.

Damit das nächste Festival-Souvenir kein Sonnenbrand ist. Illustration: Sofia Makarenko

Bleibe hydriert, ohne deinen Groove zu verlieren! Ein Trinkrucksack ist praktisch, und du kannst ihn mit lustigen Aufklebern oder Glitzer verschönern. Hydration ist wichtig, damit du nicht zur Mumie in der Wüste wirst. Eine faltbare Trinkflasche, wie man sie in jedem Outdoor-Laden findet, lässt sich genau so empfehlen. Einfacher zu verstauen ist sie dazu auch noch. Im Vergleich zu anderen Trinkflaschen waren diese z.B. auf dem Campusfestival-Gelände erlaubt.

Auf einem Festival zu sein, bedeutet vor allem viel tanzen, aber vor allem auch viel schwitzen. Grundlegende Hygiene vor dem Festival ist dabei essenziell. Da man auf den meisten Festival-Geländen keine Sprühflaschen mit sich führen darf, empfiehlt sich ein kompaktes Roll-Deo oder Deo-Tücher, die man in jeder Drogerie bekommt.

Aber nicht nur gegen unerwünschten Gestank ist etwas einzupacken: Desinfektionsmittel oder Desinfektionstücher jeglicher Art können sehr hilfreich sein. Vor allem, weil es auf den meisten Festival-Geländen keine Waschbecken gibt, kannst du deinen Freund:innen nach dem unvermeidlichen Dixi Klo-Besuch „eine Runde ausgeben“. Auch Taschentücher sind ein äußerst hilfreiches Mitbringsel für deine Bauchtasche.

Mit Hygieneartikeln kannst du nicht nur (wenn zutreffend) dir selbst, sondern auch anderen Festival-Besucher:innen „das Leben retten“. Es empfiehlt sich deswegen immer ein Paar Tampons, Binden und Co. mit sich zu führen.

Unverzichtbare Fashion-Statements

Glitzer ist das Festival-Äquivalent zu Kaffee am Morgen – absolut notwendig. Packe dir genug ein, um einen kleinen Sternennebel zu erschaffen. Pro-Tipp: Teile deinen Glitzer großzügig, du wirst zum Glitzer-Guru der Festival-Crew. Auch Strass-Steinchen, die du dir ins Gesicht kleben kannst, sind ein gern gesehenes Accessoire. Am besten halten die Strass-Steinchen mit Wimpernkleber.

Auch mit einer Funktionshose ist sich geholfen. Eine Wanderhose, deren Beine sich ab den Knien abtrennen lassen, war bei einem Besucher des Campusfestivals in Konstanz der absolute Renner.

Wer es in den ersten Wellenbrecher schafft, verweilt auch mal länger dort. Damit ihr keinen Hitzeschlag davontragt, tragt doch lieber eine Kappe. Illustration: Sofia Makarenko.

(Bunte) Fächer sind nicht nur stilvoll, sondern auch superpraktisch, um sich abzukühlen und gleichzeitig ein tolles Accessoire für deine Festival-Fotos zu haben. Nicht nur um wortwörtlich seine Coolness zu bewahren, sondern auch den perfekten Festival-Look zu kreieren, stellen Kappen, Fischermützen oder Hüte einen sehr praktischen Teil deines Outfits dar. Eine Sonnenbrille darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Bei Technik-Fragen, Technik tragen

Du möchtest sicherstellen, dass dein Handy immer geladen ist, um epische Momente festzuhalten und für das obligatorische „Ich-bin-bei-einem-Festival-und-du-nicht“-Selfie einsatzbereit zu sein? Dann ist eine Powerbank mit ordentlich Saft ein absolutes Muss.

Auch ohne Internet immer Verbunden. Illustration: Sofia Makarenko.

„Communication is key.“

Ein Vorsatz, der auch bei einem Festival nicht in Vergessenheit geraten sollte. Was aber tun, wenn man wortwörtlich nicht miteinander kommunizieren kann, weil es kein Netz gibt? Eine Person muss auf Toilette, jemand anderes will sich etwas zu Essen holen und der/die dritte will zu einer anderen Bühne als du. Ein praktisches Gadget um diesem Problem zu entgehen, sind WalkieTalkies. Diese kleinen Funkgeräte, die ihr innerhalb eurer Gruppe aufteilen könnt, bekommt man schon ab 20 Euro zum Beispiel bei Amazon.


Ein Festival ist ein Ort der Freiheit, des Ausdrucks und des Spaßes. Mit diesen Must-haves und witzigen Gadgets bist du bestens vorbereitet, um das Beste aus deinem Festival-Erlebnis herauszuholen. Also, packe deinen Rucksack, ziehe deine besten Tanzschuhe (oder Sneaker) an und mach dich bereit, die Zeit deines Lebens zu haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Related Posts
Lesen

Schwarze Geiss und rote Bücher

Rechts neben der Treppe zu den Büro-Räumen, ganz hinten in der Buchhandlung „Schwarze Geiss“ fällt das Bild kaum auf. Andreas Rieck, der Teil des Kollektivs ist, welches das Geschäft am Obermarkt leitet, muss erst einige Dinge zur Seite schieben. Hinter dem Glas des Bilderrahmens legt er eine Tuschezeichnung frei. Darauf ein bärtiger Mann vor einer Menge Bücher, die den gesamten Hintergrund ausfüllen, übereinander, nebeneinander, gestapelt und geschichtet. Es ist eines der wenigen Dinge, die auf den ersten Blick darauf hindeuten, in diesem Buchladen ist etwas anders.
Lesen

17 Ziele – eine Podcast-Serie: Der Podcast des Green Office unter der Lupe

Spätestens seit Anfang der Pandemie erlebt das Podcasting seine große Sternstunde. Wie Pilze aus dem Boden schießend scheinen manche davon mehr oder auch weniger sinnvoll für den Fortbestand der medialen Unterhaltungsbranche. Neben den weniger ruhmreichen Exemplaren wie diejenigen, die Themen wie „Die besten Anmachsprüche der Welt“ oder „Wie man in 10 Tagen reich wird“ behandeln, hat die Bandbreite des Angebots nun auch Bereiche wie die Wissenschaft und die Lehre erreicht. So auch die Universität Konstanz, genauer: Das Green Office, das es sich als zukunftsorientierte Institution zur Aufgabe gemacht hat, die Nachhaltigkeit betreffende Gegenstände der Universität zu thematisieren.
Landwirtin mit Erträgen
Lesen

Wer den Kuhfladen ehrt…

Die große ökologische Wende ist meist Thema für Talkshows und abstrakte Debatten. Doch konkrete Projekte gibt es schon wenige Gehminuten von Konstanz entfernt.
Lesen

Die Kunst-Werk-Stadt der Universität Konstanz: Ein Raum für Kunst, Architektur und Begegnung

„Wir wollten eine Lücke schließen“, erklärt Birgit Rucker, eine der Gründer:innen der Kunst-Werk-Stadt in Konstanz und Dozentin an der Universität Konstanz. Mit diesem Vorhaben wurde die Kunst-Werk-Stadt ins Leben gerufen: Seit der Gründung engagieren sich die Teilnehmer:innen in der Vermittlungsarbeit im Bereich Kunst und Kultur. Die Kunst in Konstanz – vor allem im öffentlichen Raum – soll dabei erklärt und zugänglich gemacht werden.