Kulturbetriebe und Corona: Torben Nuding von der „Kantine Konstanz“ im Gespräch über die Krise, Zusammenhalt und neue Chancen

Die „Kantine“ erfreut sich normalerweise großer Beliebtheit. Jetzt in Corona-Zeiten blieb der Club leer. Seit ein paar Tagen wurde jedoch wieder ein eingeschränkter Betrieb aufgenommen: Der Mittagstisch, der die Möglichkeit bietet, sich ein leckeres Mittagessen mitzunehmen oder vor Ort zu speisen. Laut Herrn Nuding wird aktuell die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens erzielt. Dies sei aber schon mehr als man in solchen schweren Zeiten erwarten könne.

Als Team konnten die Mitarbeiter_innen der „Kantine“ die Krise gut überstehen:

„In der Gastro arbeitet man sehr eng zusammen.“

Da kenne man sich so gut, dass das Zusammenhalten auf jeden Fall wichtig sei und man sich auch gegenseitig Mut zuspreche. Der Club wird noch länger geschlossen bleiben müssen, doch es wird bereits fleißig am neuen Programm gearbeitet. Auf die großen Parties freut sich Herr Nuding bereits sehr:

„Diese werden anders als alle davor sein. Es wird eine neue Kultur des Feierns entstehen.“

Und das im positiven Sinne. Torben Nuding erwartet, dass eine Welle der Lebenslust über die Städte und durch die Clubs fegen wird, die alles wieder neu belebt. Es wird ein paar Neuerungen geben und verschiedene Veranstaltungen werden stattfinden. Wir bleiben gespannt und am Ball.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Related Posts
Lesen

Beziehung mit Hindernissen: Zur Grenzgeschichte von Konstanz und Kreuzlingen

Gerade mal einige Wochen ist es her, da prägte ein Zaun das Konstanzer Stadtbild. Die politischen Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie ließen den Behörden keine andere Wahl als den vorrübergehenden Wiederaufbau eines deutsch-schweizerischen Grenzzauns. Besonders hier am Rheinausfluss des Bodensees schien dies nicht mehr vorstellbar. Seit 2006 erinnern lediglich Kunstwerke daran, dass der Übergang von Deutschland und der Schweiz früher kein fließender war. „Konstanz und Kreuzlingen“, so der Konstanzer Oberbürgermeister Ulrich Burchardt, „sind eigentlich eine Stadt.“ Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die Liaison der deutsch-schweizer Nachbar_innen hat schon ganz andere Probleme überstanden.
Lesen

Rabatzz und Schaumige Musen: Wie ein Kollektiv die Konstanzer Kunst-Szene aufmischt

Für Kunst, Kreativität, Authentizität und ordentlich Rabatz in Konstanz und Umgebung sorgt neuerdings das Studierenden-Kollektiv „RabatzzBande“. Seit Januar geben sie Kunst- und Kulturschaffenden auf ihren Veranstaltungen Raum und Bühne. Dabei ist jede:r eingeladen mitzumachen, zuzuschauen, sich inspirieren zu lassen und während der „Schaumigen Musen“ – wie sie ihre Veranstaltungsreihe nennen - auch Teil der „RabbatzzBande“ zu werden. Am 20. Mai hat die bereits dritte „schaumige Muse“ unter dem Thema „Delirium und Realität“ im Kulturzentrum Apollo in Kreuzlingen stattgefunden. Campuls war mit dabei und durfte die Gesichter hinter der Bande kennenlernen.
Lesen

Gemeinnütziger Journalismus: Das Karla Magazin

Mit einer breit angelegten Kampagne, die sogar das Foyer der Universität erreichte, gelang es dem Karla Magazin per Crowdfunding über 100.000 Euro zu mobilisieren. Unsere Redakteure sind dem Projekt nachgegangen und haben mit dem Redaktionsleiter, Michael Lünstroth, gesprochen.
Lesen

Jüdisches Leben in Wien

Unsere Redakteurin Paula befindet sich momentan im Auslandssemester in Wien. Die Stadt zieht viele verschiedene Kulturen und Religionen an. Zwischen Erinnerungskultur und Zukunftsgestaltung spielt sich das jüdische Leben ab. Ein Bericht über jüdische Identität, Antisemitismusprävention und den Versuch eines Perspektivenwechsels.
Die mobile Version verlassen