“Look at all the happy creatures dancing on the lawn” – Creedence Clearwater Revival, 1970

Das Campus Festival ist vorbei und ihr seid schon ein bisschen wehmütig? Wer die Erinnerungen vom Wochenende noch einmal aufleben lassen will, kann das mit dieser Bildergalerie tun. Die Eindrücke vor Ort hat unser Fotograf Giorgio Krank eingefangen.

51 Jahre nachdem Creedence Clearwater Revival (CCR) diese Punchline veröffentlicht haben, sind im Bodenseestadion am Konstanzer Hörnle über 20.000 Gäste eingetroffen, um nach zwei Jahren Pandemie-Pause das Campus Festival Konstanz mit einem großen Aufschlag wiederzubeleben. Beim Betrachten der Menge ergreift einen das Frösteln. Menschenmassen dieser Art sind wir nach dieser langen Phase der Enthaltsamkeit nicht mehr gewohnt.
Gleichzeitig erfasst einen eine innere Wärme. Das Gefühl, dass ein großes Fest bevorsteht. Die Menschen sind geschmückt, bunt angezogen und überall hört man Gelächter. Die Sonne scheint den meisten aus dem Gemüt. Wegen der aktuellen Fotoausstellung zu Wolfgang Schulz in der Kunstgalerie Konstanz muss man unweigerlich an die Hippiefestivals der 1960er denken.
Es ist befreiend, das Leben wieder gemeinsam zu zelebrieren und den “Festivalvibe” zu spüren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Posts
Lesen

Buchvorstellung: “Vom Ende der Einsamkeit”

Mit der Corona-Pandemie sind viele junge Menschen mit dem Problem der Einsamkeit konfrontiert worden. Tobt ein Krieg in Europa, so kann dieses Gefühl noch intensiver empfunden werden. Umso aktueller erscheint da der Titel von Benedict Wells' Roman „Vom Ende der Einsamkeit“. Ob das Buch das Versprechen auch halten kann, untersucht Paul Stephan.
Lesen

Beziehung mit Hindernissen: Zur Grenzgeschichte von Konstanz und Kreuzlingen

Gerade mal einige Wochen ist es her, da prägte ein Zaun das Konstanzer Stadtbild. Die politischen Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie ließen den Behörden keine andere Wahl als den vorrübergehenden Wiederaufbau eines deutsch-schweizerischen Grenzzauns. Besonders hier am Rheinausfluss des Bodensees schien dies nicht mehr vorstellbar. Seit 2006 erinnern lediglich Kunstwerke daran, dass der Übergang von Deutschland und der Schweiz früher kein fließender war. „Konstanz und Kreuzlingen“, so der Konstanzer Oberbürgermeister Ulrich Burchardt, „sind eigentlich eine Stadt.“ Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die Liaison der deutsch-schweizer Nachbar_innen hat schon ganz andere Probleme überstanden.
Lesen

Kunstausstellung im Bodenseeforum – Die ARTe 2022

Vom 22. bis 24.August hat dieses Jahr die Kunstausstellung der ARTe im Bodenseeforum stattgefunden. Sie ist somit schon zum zweiten Mal in diesem Rahmen in Konstanz zustande gekommen. Im Zuge der Recherche konnte unsere Redakteurin Cara Hofmann mit den Veranstaltenden der Messe und der Leiterin des Bodenseeforums, sowie mit Künstler:innen auf der Ausstellung selbst, sprechen.
Lesen

Vier Kugelschreiber und ein Todesfall

Eine „Konstanzer Antwort auf Agatha Christie und sämtliche Pixar-Musicals der letzten drei Jahrzehnte” – so bezeichnen Fiona Schilling und Sophia Niehl ihr Stück „Vier Kugelschreiber und ein Todesfall”, das letzte Woche seine Premiere feierte. Wir waren vor Ort und berichten sowohl über das Stück, als auch über die Zukunft des Unitheaters, dass durch die Renovierung des A-Gebäudes vor einer ungewissen Existenz steht. Ein Artikel von Paul Stephan.