Kulturbetriebe und Corona: Torben Nuding von der „Kantine Konstanz“ im Gespräch über die Krise, Zusammenhalt und neue Chancen

Die „Kantine“ erfreut sich normalerweise großer Beliebtheit. Jetzt in Corona-Zeiten blieb der Club leer. Seit ein paar Tagen wurde jedoch wieder ein eingeschränkter Betrieb aufgenommen: Der Mittagstisch, der die Möglichkeit bietet, sich ein leckeres Mittagessen mitzunehmen oder vor Ort zu speisen. Laut Herrn Nuding wird aktuell die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens erzielt. Dies sei aber schon mehr als man in solchen schweren Zeiten erwarten könne.

Als Team konnten die Mitarbeiter_innen der „Kantine“ die Krise gut überstehen:

„In der Gastro arbeitet man sehr eng zusammen.“

Da kenne man sich so gut, dass das Zusammenhalten auf jeden Fall wichtig sei und man sich auch gegenseitig Mut zuspreche. Der Club wird noch länger geschlossen bleiben müssen, doch es wird bereits fleißig am neuen Programm gearbeitet. Auf die großen Parties freut sich Herr Nuding bereits sehr:

„Diese werden anders als alle davor sein. Es wird eine neue Kultur des Feierns entstehen.“

Und das im positiven Sinne. Torben Nuding erwartet, dass eine Welle der Lebenslust über die Städte und durch die Clubs fegen wird, die alles wieder neu belebt. Es wird ein paar Neuerungen geben und verschiedene Veranstaltungen werden stattfinden. Wir bleiben gespannt und am Ball.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Related Posts
Lesen

Vegan in Konstanz

Obwohl Konstanz im deutschlandweiten Vergleich nicht die größte oder für manche vielleicht „hippeste“ Stadt ist, ist sie immerhin die größte Stadt am Bodensee. Nach dem Statistik-Bericht des Landkreises Konstanz aus dem Jahr 2017 sind die Zahlen der Studierenden an beiden Hochschulen innerhalb von zehn Jahren um mehr als die Hälfte gestiegen. Auch die Zahlen von internationalen Studierenden wachsen stetig. Diese steigenden Tendenzen lassen Konstanz eine kulturell vielfältige Stadt mit vielfältigen Essensangeboten sein – so bietet die Kreisstadt auch für vegan lebende Menschen immer mehr Möglichkeiten.
Lesen

IANI und Mona Ida: Musikalische Talente aus der Bodenseeregion

Campuls trifft die 25-jährige Janina, wie „IANI“ mit bürgerlichem Namen heißt, virtuell für ein Interview, in dem unter anderem die Themen Frauen in der Musikindustrie, der Prozess der Musikproduktion, sowie ihre erste veröffentlichte EP angesprochen werden. Privat hat Janina gerade ihre Abschlussarbeit im Studiengang Innenarchitektur eingereicht und freut sich sehr, neue Projekte in Angriff nehmen zu können.
Person mit Bildern im Hintergrund
Lesen

Trippy Overkill: Die Idylle ist der gefährlichste Ort der Welt

Kunst hat viele Gesichter – Jeremias Heppeler bespielt, bemalt und beschreibt sie alle. Geboren und aufgewachsen in Fridingen bei Tuttlingen und Mühlheim an der Donau ist der Künstler ein echter Schwob. An der Universität Konstanz studierte er zunächst Germanistik, 2015 folgte dann der Master-Abschluss im Studiengang Literatur-Kunst-Medien. Diese drei Felder hat er sich zu eigen gemacht. Er spielt mit ihnen, dreht sie um, nimmt sie auf sowie auseinander.
Lesen

Jahresrückblick 2024

Das vergangene Jahr hat nicht nur die Welt bewegt, sondern auch die Redaktion von Campuls: Vom Bruch der Ampel-Regierung bis zum Kneipentest in Konstanz – wir blicken zurück auf die großen Ereignisse und die kleinen Momente.