Kulturbetriebe und Corona: Torben Nuding von der „Kantine Konstanz“ im Gespräch über die Krise, Zusammenhalt und neue Chancen

Die „Kantine“ erfreut sich normalerweise großer Beliebtheit. Jetzt in Corona-Zeiten blieb der Club leer. Seit ein paar Tagen wurde jedoch wieder ein eingeschränkter Betrieb aufgenommen: Der Mittagstisch, der die Möglichkeit bietet, sich ein leckeres Mittagessen mitzunehmen oder vor Ort zu speisen. Laut Herrn Nuding wird aktuell die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens erzielt. Dies sei aber schon mehr als man in solchen schweren Zeiten erwarten könne.

Als Team konnten die Mitarbeiter_innen der „Kantine“ die Krise gut überstehen:

„In der Gastro arbeitet man sehr eng zusammen.“

Da kenne man sich so gut, dass das Zusammenhalten auf jeden Fall wichtig sei und man sich auch gegenseitig Mut zuspreche. Der Club wird noch länger geschlossen bleiben müssen, doch es wird bereits fleißig am neuen Programm gearbeitet. Auf die großen Parties freut sich Herr Nuding bereits sehr:

„Diese werden anders als alle davor sein. Es wird eine neue Kultur des Feierns entstehen.“

Und das im positiven Sinne. Torben Nuding erwartet, dass eine Welle der Lebenslust über die Städte und durch die Clubs fegen wird, die alles wieder neu belebt. Es wird ein paar Neuerungen geben und verschiedene Veranstaltungen werden stattfinden. Wir bleiben gespannt und am Ball.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Related Posts
Lesen

Auf einen Kaffee mit Linda – Wie lebt es sich als Influencerin in Konstanz?

Linda Magdalena Dodek ist 22, hat gerade ihren Bachelor in Literatur, Kunst und Medien (LKM) in Konstanz abgeschlossen und hat einen sehr außergewöhnlichen Nebenjob: Linda ist Influencerin. Auf Plattformen wie Tiktok, Instagram und Youtube teilt Linda als @lindasbasics und @lindamagdalenaa ihren Alltag als Studentin, Tipps und Tricks rund ums Studium und kreative Tutorials – und erreicht damit auf Tiktok über 550000 Menschen. Vor drei Jahren hat sie damit sogar ein Kleinunternehmen angemeldet. Im Interview lässt Linda ihre drei Jahre als Influencerin in Konstanz Revue passieren und erzählt, was sie an ihrem Alltag als Studentin anstelle von Partys wertgeschätzt hat.
Lesen

„Das kann mir nicht passieren“ Eine schauspiel-tänzerische Hommage an den Feminismus gegen sexuelle Gewalt

Alle theaterliebenden Menschen dürfen jetzt ihre Lauscher weit aufmachen. In den kommenden Juni- und Juli-Wochen wird das Theaterprogramm in Konstanz um gleich drei Hochschul-Produktionen reicher. Sowohl die Theatergruppe der Universität Konstanz als auch die der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) bereiten sich in diesem Moment auf ihre anstehenden Premieren vor. Darunter auch zwei junge Frauen, Lela Mader und Charlotte Lott, die gemeinsam die Uraufführung ihres selbstverfassten feministischen Tanztheaterstücks „Das kann mir nicht passieren“ planen. Campuls durfte sie bei einer Probe besuchen – was die beiden über ihr Stück bereits verraten haben, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.
Wäscheleine mit Kleidern
Lesen

Weil Kleidung mehr als nur Kleidung ist

Kleidungsstücke dienen dem Menschen als Überzug, als Schutz vor Hitze und Kälte und auch vor den Blicken anderer Leute, könnte man meinen. Sich „zu kleiden“ ist aber primär ein soziales Konstrukt beziehungsweise das „sich kleiden“ hat je nach sozialem und kulturellem Kontext einen anderen Wert.