“Look at all the happy creatures dancing on the lawn” – Creedence Clearwater Revival, 1970

Das Campus Festival ist vorbei und ihr seid schon ein bisschen wehmütig? Wer die Erinnerungen vom Wochenende noch einmal aufleben lassen will, kann das mit dieser Bildergalerie tun. Die Eindrücke vor Ort hat unser Fotograf Giorgio Krank eingefangen.

51 Jahre nachdem Creedence Clearwater Revival (CCR) diese Punchline veröffentlicht haben, sind im Bodenseestadion am Konstanzer Hörnle über 20.000 Gäste eingetroffen, um nach zwei Jahren Pandemie-Pause das Campus Festival Konstanz mit einem großen Aufschlag wiederzubeleben. Beim Betrachten der Menge ergreift einen das Frösteln. Menschenmassen dieser Art sind wir nach dieser langen Phase der Enthaltsamkeit nicht mehr gewohnt.
Gleichzeitig erfasst einen eine innere Wärme. Das Gefühl, dass ein großes Fest bevorsteht. Die Menschen sind geschmückt, bunt angezogen und überall hört man Gelächter. Die Sonne scheint den meisten aus dem Gemüt. Wegen der aktuellen Fotoausstellung zu Wolfgang Schulz in der Kunstgalerie Konstanz muss man unweigerlich an die Hippiefestivals der 1960er denken.
Es ist befreiend, das Leben wieder gemeinsam zu zelebrieren und den „Festivalvibe“ zu spüren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Related Posts
Lesen

Von Masken und Müllbeuteln: Wie die Corona-Pandemie auch das Leben in der Obdachlosigkeit verändert

Das Dach der Bankfiliale in der Rosgartenstraße in Konstanz hält den Regen wenige Zentimeter von der Mauer fern. Nicht weit genug für Jessica, die an ebendieser Wand kauert und ihre unter dem Körper angezogenen Beine mit einem Müllsack vor der Nässe schützt. An ihr vorbei laufen die Menschen nun wieder in dichterer Folge, gerade suchen sie nur Schutz vor dem plötzlichen Schauer. Die Zeit der leeren Straßen, als sich die Menschen ganz zurückzogen, ist vorbei. Jessica ist froh über den auf die Straße zurückkehrenden Alltag.
Jeremias Heppelers
Lesen

Kunst kommt von Kotzen

Es gibt nicht viel, dass sich nicht in Worte fassen lässt. Zum Beispiel: Die Farbe Rot. Schon einmal versucht sie zu erklären, ohne ihren Namen zu nennen? Wie ist es mit der Überforderung? Dem Wahnsinn? Stress? Anstrengung? Chaos? Sind Gefühle wie diese überhaupt erklärbar? Schließlich könnten sie nicht persönlicher sein als die eigene DNA, setzen sie ich doch aus einer Vielfalt von subjektiven Faktoren zusammen.